Verantwortung für mein eigenes Leben


Es gibt Menschen, die sich nie wirklich um ihr Leben kümmern. Sie gehen morgens zur Arbeit, die sie nicht mögen und behaupten, daß sie das tun müssen. Sie leben in einer Wohnung, die ihnen nicht gefällt und behaupten, daß sie sich keine andere leisten können. Sie sind mit einem Menschen verheiratet, den sie nicht (mehr) mögen und behaupten, das ließe sich nicht ändern.

Das ist so sicher extrem formuliert, aber wenn Sie sich teilweise darin wiedererkennen und unzufrieden mit der Situation sind, könnte es Zeit werden, zu handeln. Übernehmen Sie Verantwortung!

Probleme

Es geht damit los, wie man mit Problemen umgeht. Wenn ein Problem kommt, fragen Sie dann Wer hat schuld, woher kommt das Problem, warum passiert das immer mir?“ Oder auch „Wem kann ich die Schuld geben?“

Oder fragen Sie: Was war an der Entscheidung richtig? Was kann ich beim nächsten Mal besser machen, was kann ich daraus lernen?

Ein Problem ist erst einmal nichts schlechtes. Im Griechischen heißt Problem sinngemäß „Das zur Lösung vorgelegte“, wenn man es löst, ist es weg (und man selbst ist außerdem persönlich etwas gewachsen). Stehen Sie auf, übernehmen Sie die Verantwortung und lösen Sie das Problem. Und danach suchen Sie sich sofort ein neues. Manche Menschen nennen das den Schlüssel zum Reichtum. Das trifft vermutlich zu, doch in jedem Fall ist es der Schlüssel zu einem erfüllten und interessanten Leben. Also klagen Sie nicht, sondern handeln Sie.

Die lieben Mitmenschen

Sie haben die besten Absichten, aber geraten trotzdem immer an die „falschen“ Menschen?

Übernehmen Sie auch hier Verantwortung. Ob Sie über Erfolg oder Mißerfolg nachdenken: Sie finden schnell Gleichgesinnte. Übernehmen Sie Verantwortung und wachsen Sie – und Sie werden automatisch verantwortungsvolle Menschen kennenlernen. Der ernsthafte Versuch wird schon erstaunliche Resultate erbringen.

Übrigens: Es gibt zwei Möglichkeiten „besser“ zu werden: Entwickeln Sie sich und Sie werden tolle Menschen kennenlernen. Oder versuchen Sie, andere kleiner zu machen: Durch Lästern, Rechthaberei und Intrigen. Dann werden Sie nicht ganz so tolle Menschen kennenlernen, nämlich die, die genauso agieren.

Ihr Partner ist nicht nett zu Ihnen? Fangen Sie einfach damit an, nett zu sein. Sie werden staunen…

Ihre Eltern haben Sie „falsch“ erzogen? Übernehmen Sie Verantwortung. Auch anerzogene Mechanismen kann man ablegen –  Der erste Schritt ist, daß Sie sich diese bewußt machen.

Finanzen

Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Finanzen. Damit sind sowohl Ihre Einnahmen als auch Ihre Ausgaben gemeint. Ändern Sie den Satz „Mein Geld reicht einfach nicht“ in „ich komme mit meinem Geld nicht aus“ oder noch besser „Wie kann ich mit meinem Geld auskommen?“

Haben Sie Geld an der Börse verloren, sagen Sie nicht „DIE haben mich über den Tisch gezogen“ sondern „was kann ich beim nächsten Mal ändern?“. Machen Sie einen Verlust von 1000 Euro zu einem Praxisseminar, das 1000 Euro gekostet hat. Ob sich diese Ausgabe gelohnt hat, entscheiden nur Sie.

Ihr Finanzberater hat Ihnen „faule“ Zertifikate „untergejubelt“, die nun einen Totalverlust hingelegt haben? Dann haben Sie gelernt, beim nächsten Mal besser selbst den Verkaufsprospekt zu lesen.

Zu so etwas haben Sie keine Zeit? Denken Sie daran, Sie teilen Ihre Zeit ein. Jeder hat genau 24 Stunden pro Tag zur Verfügung. Selbstverständlich können Sie Dinge delegieren, das sollten Sie sogar. Aber seien Sie bitte vorsichtig mit dem Delegieren von Verantwortung. Vergessen Sie nie: man darf alles delegieren, nur nicht das Denken.

Überlegen Sie mal: wenn Sie das Denken delegieren, was ist die Folge? Wessen Interessen vertritt Ihr Dienstleister? Wer profitiert von seinen Entscheidungen? Was geschieht bei einem Interessenskonflikt?

Nehmen Sie Ihre Finanzen also selbst in die Hand. Sie werden sehen, wieviel Spaß das machen kann.

Und… Action

Hier steht nicht alles, was Sie tun können? Keine Schritt-für-Schritt-Anleitung? Sie wissen schon: Übernehmen Sie Verantwortung… recherchieren Sie im Internet, lesen Sie Bücher, besuchen Sie Seminare… nur fangen Sie an!  Heute!

Denn das Falsche zu tun, ist viel besser, als gar nichts zu tun.

Dirk Stiller

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Angestellter? Freiberufler? – oder eher Investor? Unternehmer? Experte? Wie und wieviel Geld wollen Sie denn verdienen?


Welcher der im Titel genannten Gruppe wollten Sie gerne zugehören? Oder: Wie und wieviel Geld wollen Sie verdienen? Würden Sie sich gerne umorientieren – z.B. 100% mehr verdienen, aber auch mehr Risiko tragen?

Geld kann man auf verschiedene Art und Weise verdienen. Laut Systematik von Bodo Schäfer, können das die folgenden Rollen sein:

  • Angestellter oder Arbeiter (A),
  • Freiberufler (F),
  • Investor (I),
  • Unternehmer (U),
  • Experte (E),

Diese Rollen lassen sich graphisch in Form eines Sterns darstellen:

Rollen

Quelle: Bodo Schäfer: Endlich mehr verdienen. 20% mehr Einkommen in einem Jahr, Hoffmann und Campe 2002, S. 4.

Der Stern besteht aus zwei ungleichen Teilen. Der linke Teil, bestehend aus Investoren, Unternehmern und Experten steht für Wohlstand, Freiheit – verbunden mit mehr Risiken und Verantwortung. Der rechte Teil dagegen, bestehend aus Angestellten und Freiberuflern, heißt: weniger Geld bei weniger Risiko und weniger Verantwortung. Der rechte Teil beschreibt sehr gut die Maxime „Wer tut, was alle tun, wird bekommen, was alle bekommen.“

Statistisch gesehen, liegt das Verhältnis der rechten Seite zur linken Seite wie 12 zu 1, was die Menge an Personen angeht. Aber was die Menge an Geld angeht, liegt das Verhältnis wie 1 zu 12 zugunsten der linken Seite. Dies entspricht dem von Bodo Schäfer (bzw. von seinem Coach) beschriebenen Prinzip: „Reiche sind die Gemeinschaft derjenigen, die anders denken“ (und deswegen gibt es nicht so viele).

Was ist jetzt besser – bequemeres Leben und weniger Geld oder mehr Geld verbunden mit mehr Verantwortung? Die Antwort ist nicht eindeutig. Wichtig ist, festzustellen, dass es keine „beste Rolle“ gibt – jede von ihnen hat ihre Vor- und Nachteile. Noch wichtiger ist es, dass man seine Rolle bewusst auswählt.

Was charakterisiert die einzelnen Rollen? Was können sie tun, um mehr Geld zu verdienen? Hierzu gibt Bodo Schäfer die folgenden Definitionen und Möglichkeiten:

A – arbeitet für bestimmtes System. Er/Sie fordert mehr Gehalt, sucht einen Nebenjob oder wechselt den Job.

F – ist das System. Um mehr Geld zu haben, arbeitet er/sie härter.

I – investiert in bestimmtes System und hat mehr Geld, indem er/sie nach neuen Chancen bzw. Opportunitäten sucht.

U – schafft und besitzt System. Mehr Geld kann er/sie besitzen, indem er/sie Unternehmen aufbaut und dann verkauft.

E – verbessert das System und macht mehr Geld, indem er/sie sich weiterspezialisiert.

Welche dieser Rollen passt am besten zu Ihnen? Wo sehen Sie sich in einem, drei oder in fünf Jahren? Wieviel wollen Sie dann monatlich verdienen?

Es ist auf jeden Fall nicht günstig für Sie, sich lebenslang nur in einer Rolle zu befinden nur weil es sich „so gehört“ oder weil es so bequem ist.

Dirk Stiller
Magdalena Szarafin

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Mehr zum Thema „Geld verdienen – in welcher Rolle?“ finden Sie im (exzellenten) Buch von Bodo Schäfer: Endlich mehr verdienen. 20% mehr Einkommen in einem Jahr

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